Geburtsverletzungen Alles über Dammriss Co

Geburt ist ein freudiges Ereignis, aber sie kann auch zu Verletzungen führen. Während einigen Frauen die Vorstellung, dass ihr Damm während der Geburt reißt, Sorgen bereitet, treten diese Verletzungen tatsächlich häufig auf. Dammrisse können vom Scheideneingang bis hin zur Klitoris oder neben dem Scheidenriss auftreten. Sie können sowohl eine natürliche Geburt als auch einen Dammschnitt erleiden.

Es ist wichtig zu wissen, dass diese Verletzungen normal sind und sich in den meisten Fällen von selbst heilen. In einigen Fällen kann jedoch eine Behandlung notwendig sein, um die Wundheilung zu fördern. Dein Körper ist während der Schwangerschaft darauf vorbereitet, diese Verletzungen zu heilen und deinen Dammbereich zu stärken. Übungen zur Stärkung deiner Beckenbodenmuskulatur können dazu beitragen, das Risiko von Dammrissen zu verringern.

Es ist auch wichtig, dass du während der Geburt auf deinen Körper hörst und den Anweisungen deiner Hebamme folgst. Sie wird dir dabei helfen, Dammrisse zu vermeiden oder zu begrenzen. Wenn es zu einer Verletzung kommt, kann eine angemessene Behandlung die Schmerzen lindern und die Wundheilung fördern. Es ist wichtig zu wissen, dass Dammrisse selten zu schwerwiegenden Komplikationen führen und in den meisten Fällen ohne langfristige Folgen heilen.

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Dammrisse und andere Geburtsverletzungen. Du erfährst, wie du sie lindern und behandeln kannst, welche Übungen die Wundheilung fördern und wie du deine Beckenbodenmuskulatur stärken kannst. Deinem Kind und dir eine sichere und gesunde Geburt zu ermöglichen, ist das wichtigste Thema für jede Mutter. Mit einigen Tipps und Übungen kannst du deinen Dammbereich während der Schwangerschaft stärken und dich auf die Geburt vorbereiten.

Geburtsverletzungen: Welche Verletzungen bei der Geburt gibt es und wie werden sie behandelt

Bei der Geburt eines Kindes können verschiedene Verletzungen auftreten, die sowohl die Mutter als auch das Kind betreffen können. Einige der häufigsten Verletzungen sind Dammrisse und Scheidenrisse. Der Dammriss tritt im Bereich zwischen After und Scheide auf, während der Scheidenriss die Scheidenwand betrifft.

Die meisten Geburtsverletzungen können von alleine heilen, indem du deinem Körper Zeit gibst. Es ist wichtig, den Dammbereich sauber zu halten und ihn regelmäßig mit kühlen Kompressen zu kühlen, um Schwellungen zu reduzieren. Zusätzlich kann ein Tipp sein, während des Wasserlassens warmes Wasser über den Damm fließen zu lassen, um die Wundheilung zu fördern.

In einigen Fällen kann eine chirurgische Intervention erforderlich sein, um die Verletzung zu behandeln. Dies kann eine Nähtechnik beinhalten, bei der die Wunde im Damm- oder Scheidenbereich mit Fäden verschlossen wird. Die Heilungsdauer hängt von der Schwere der Verletzung ab, in der Regel dauert es jedoch einige Wochen.

Neben Dammschnitten und Scheidenrissen können auch andere Geburtsverletzungen auftreten. Diese können den Gebärmutterhals, die Gebärmutter oder die Beckenbodenmuskulatur betreffen. Für diese Verletzungen gelten ähnliche Behandlungsprinzipien wie für Dammrisse und Scheidenrisse. Es ist wichtig, eine gute Hygiene zu pflegen und den Körper in Ruhe heilen zu lassen.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist es, nach der Geburt auf übermäßige Belastungen und anstrengende Aktivitäten zu verzichten. Ein forciertes Pressen oder schweres Heben kann die Heilung der Verletzungen verzögern und zu Komplikationen führen. Es ist daher ratsam, sich in den ersten Wochen nach der Geburt ausreichend zu schonen und den Körper Zeit zur Regeneration zu geben.

Wenn du von Geburtsverletzungen betroffen bist, ist es wichtig, mit deinem Arzt oder deiner Hebamme über deine Symptome und Beschwerden zu sprechen. Sie können dir weitere Informationen geben und die beste Behandlungsoption empfehlen, um eine schnelle Genesung zu fördern.

Es ist wichtig zu beachten, dass jede Geburt einzigartig ist und Verletzungen in unterschiedlichem Ausmaß auftreten können. Während manche Frauen keine Verletzungen erleiden, können andere mehrere Risse oder Überdehnungen haben. Jede Frau und jedes Kind ist individuell, und die Heilungsdauer kann je nach Fall variieren.

Um das Risiko von Geburtsverletzungen zu verringern, können bestimmte Techniken und Maßnahmen angewendet werden, um die Dehnbarkeit der Gewebe zu fördern. Das Kneten des Dammbereichs während der Schwangerschaft und das regelmäßige Training der Beckenbodenmuskulatur sind zwei Möglichkeiten, die die natürliche Dehnbarkeit des Gewebes verbessern können. Es ist wichtig, dies jedoch mit deinem Arzt oder deiner Hebamme zu besprechen, um sicherzustellen, dass es für dich und dein Baby geeignet ist.

Wenn du weitere Informationen über Geburtsverletzungen erhalten möchtest, sprich mit deinem Arzt oder deiner Hebamme. Sie können dir ausführliche Informationen geben und individuelle Empfehlungen basierend auf deiner jeweiligen Situation geben.

Artikelinhalt

Dammrisse und -schnitte sind eine häufige Verletzung, die während der Geburt auftreten kann. Dabei reißt der Bereich zwischen dem Scheideneingang und dem After, also der Damm, ein. Dies kann sowohl bei einer natürlichen Geburt als auch bei einem Kaiserschnitt passieren.

Es gibt verschiedene Grade von Dammrissen, die von kleinen Rissen bis hin zu großen tieferen Schnitten reichen. Je nach Schwere der Verletzung ist eine ärztliche Behandlung notwendig. In seltenen Fällen kann eine chirurgische Naht erforderlich sein, um den Riss zu schließen und eine rasche Heilung zu gewährleisten.

Um die Wundheilung zu fördern und Schmerzen zu lindern, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Eine kühlende Behandlung mit einem kühlen Sitzbad oder lauwarmem Wasser kann die Schwellung reduzieren. Auch eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur kann dazu beitragen, die Heilung zu beschleunigen.

Wenn du gerade eine Geburt hinter dir hast und einen Dammriss oder -schnitt erlitten hast, ist es wichtig, auf sich selbst zu achten und sich ausreichend Zeit zur Erholung zu nehmen. Neben körperlicher Entlastung kannst du auch emotionale Unterstützung von deinem Partner, deiner Familie oder einer Hebamme erhalten.

Es gibt auch bestimmte Übungen, die die Wundheilung unterstützen können. Hierbei ist es wichtig, auf deinen Körper zu hören und dich nicht zu überfordern. Ein Tipp ist, dich während des Wasserlassens mit lauwarmem Wasser zu spülen, um eine möglichst hygienische Umgebung zu schaffen.

Ein Labienriss, also ein Riss der äußeren Schamlippen, tritt häufig parallel zu einem Dammriss oder -schnitt auf. Diese Verletzung kann ebenfalls schmerzhaft sein und bedarf entsprechender Behandlung und Pflege.

Es ist wichtig, dass du dich im Falle einer Verletzung des Dammes oder der Labien ärztlich beraten lässt, um die beste Behandlung und Pflege zu erhalten. Dein Körper benötigt Zeit, um zu heilen, und es ist wichtig, dass du dich selbst gut umsorgst.

Leichte Geburtsverletzungen Hämatoome und Überdehnungen

Während des Geburtsverlaufs können leichte Geburtsverletzungen wie Hämatoome und Überdehnungen auftreten. Diese betreffen oft den Dammbereich, die Schamlippen oder die Scheide. Sie werden in der Regel durch den natürlichen Druck während der Geburt verursacht.

Bei Hämatoomen handelt es sich um kleine Blutergüsse, die durch die Dehnbarkeit der Gewebe in der Gebärmutterwand entstehen können. Sie können sich nach der Geburt als blaue Flecken oder Schwellungen zeigen. Um die Wundheilung zu fördern, kann ein kühlendes Sitzbad mit lauwarmem Wasser hilfreich sein.

Überdehnungen können vor allem den Beckenboden oder den Schließmuskel betreffen. Diese Verletzungen sind meistens nicht schwerwiegend und heilen in der Regel von selbst. Es kann jedoch hilfreich sein, den Bereich um den Dammbereich herum zu kühlen und darauf zu achten, dass keine zusätzliche Belastung auf den betroffenen Bereich ausgeübt wird.

Während der Wundheilung ist es wichtig, dass du auf deinen Körper hörst und dich ausreichend schonst. Vermeide belastende Tätigkeiten und trage lockere Kleidung, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Sollte die Verletzung jedoch schwerer sein oder keine Besserung eintreten, solltest du keinen selbstständigen Versuch zur Behandlung unternehmen, sondern einen medizinischen Fachmann konsultieren.

Blutergüsse Hämatome

Blutergüsse und Hämatome im Damm- und Scheidenbereich sind nach einer Geburt keine seltenen Geburtsverletzungen. Sie können durch die große Dehnbarkeit des Gewebes der Gebärmutter und des Schließmuskels entstehen, wenn während der Geburt viel Druck auf den Damm- und Scheideneingang ausgeübt wird.

Blutergüsse entstehen meist durch forciertes Pressen während der Geburt, wenn der Damm zu wenig Zeit hat, um sich ausreichend zu dehnen. Hämatome hingegen kommen seltener vor und führen dazu, dass neben dem Dammrisse, auch die Klitoris oder das umliegende Gewebe verletzt werden können.

Um Blutergüsse und Hämatome zu lindern, kannst du regelmäßig mit lauwarmem Wasser kühlen. Dabei kommt es darauf an, dass du die Wunde im Dammbereich nicht komplett abdeckst, sondern nur locker mit einem sauberen Verband oder einer Binde umwickelst. Zuletzt gilt es zu beachten, dass der Einsatz von kühlenden Maßnahmen wie Kühlpacks oder Eisbeuteln nur bei Bedarf erfolgen sollte, da eine zu starke Kühlung auch problematisch sein kann.

Bei starken oder andauernden Schmerzen ist es wichtig, dass du dich an deine Hebamme oder deinen Arzt wendest, um weitere Maßnahmen zu besprechen. Neben der Kühlung können auch schmerzstillende Salben oder pflanzliche Mittel zum Einsatz kommen, um die Beschwerden zu lindern.

In den meisten Fällen heilen Blutergüsse und Hämatome im Dammbereich von selbst ab, doch es kann einige Zeit dauern, bis die Schwellung komplett zurückgeht. In seltenen Fällen kann eine verletzte Blutgefäß entstehen, was einen Notfall darstellt und eine sofortige ärztliche Behandlung erfordert.

In diesem Fall führte die Geburt zu einer ursächlichen Verletzung, die eine Naht oder sogar eine Operation erforderlich machen kann. Es ist wichtig, dass du dich darauf verlässt, dass die Geburt von jemandem mit Erfahrung, wie einer Hebamme oder einem Arzt, begleitet wird. So können mögliche Verletzungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Überdehnung

Überdehnung im Dammbereich während der Schwangerschaft kann zu Rissen und Verletzungen führen. Dabei kommt es meist zu Dammrissen, die das Verletzungsrisiko erhöhen. Diese Verletzungen können jedoch durch verschiedene Maßnahmen und Tipps gelindert werden.

Ein Tipp ist das regelmäßige Kühlen des Scheideneingangs mit lauwarmem Wasser, da dies die Wundheilung fördert. Außerdem ist eine gute Beckenbodenmuskulatur wichtig, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Durch gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur kann die Elastizität der Haut im Dammbereich gestärkt werden.

Bei überdehnten Gewebe kann es auch zu seltenen Fällen von chirurgisch wieder aufgerufenen Dammrissen kommen. Damit diese nicht zu Komplikationen führen, ist es wichtig, den Druck im Dammbereich während der Geburt zu kontrollieren und forciertes Pressen zu vermeiden.

Überdehnungen des Gewebes können auch im Bereich des Gebärmutterhalses und der Gebärmutterwand auftreten. Hierbei können ebenfalls Risse und Verletzungen entstehen. Die Heilung dieser Verletzungen kann komplett sein oder auch länger dauern, es besteht jedoch in der Regel keine Gefahr eines Scheidenabrisses.

Um Überdehnungen und Verletzungen im Dammbereich während der Schwangerschaft zu minimieren, ist es wichtig, auf die Signale des Körpers zu achten und sich ausreichend Zeit für die Geburt zu lassen. Informiere dich hierbei am besten bei deinem Arzt oder deiner Hebamme über Maßnahmen zur Vorbeugung.

Rissverletzungen Dammriss und Co

Bei der Geburt eines Kindes kann es zu verschiedenen Rissverletzungen im Bereich des Damms und der umliegenden Gewebe kommen. Diese Verletzungen können sowohl während der Geburt als auch während der Schwangerschaft auftreten. Die häufigsten Rissverletzungen sind Dammrisse und Risse in der Scheidenwand.

Ein Dammriss entsteht, wenn das Gewebe zwischen After und Scheide reißt. Diese Verletzung kann sowohl oberflächlich sein als auch die tieferen Schichten des Damms betreffen. Ein Dammriss kann von selbst heilen oder muss chirurgisch behandelt werden, je nach Schwere der Verletzung.

Scheidenrisse treten häufig in Verbindung mit einem Dammriss auf. Hierbei reißt das Gewebe der Scheidenwand. Auch diese Verletzung kann von selbst heilen oder durch einen chirurgischen Eingriff behandelt werden.

Um Rissverletzungen vorzubeugen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden können. Eine gute Durchblutung des Gewebes, das Vermeiden von übermäßigem Druck während der Geburt und regelmäßiges Training des Beckenbodens können dazu beitragen, das Risiko von Rissen zu verringern.

Wenn es zu Rissverletzungen kommt, sollten diese schnell und richtig versorgt werden, um eine gute Heilung zu gewährleisten. Eine angemessene Hygiene und das Tragen von speziellen Binden können dabei helfen, die Wunde sauber zu halten und Infektionen vorzubeugen.

Es ist wichtig, dass sich die Mutter nach einer Rissverletzung ausreichend Zeit nimmt, um sich zu erholen und die Heilung abzuwarten. Im Idealfall sollten die betroffenen Gebiete nicht weiter belastet werden, damit eine schnelle Heilung erfolgen kann.

Scheidenriss

Ein Scheidenriss kann während der Geburt auftreten und ist eine der möglichen Verletzungen im Bereich des weiblichen Genitals. Dabei reißt das Gewebe um den Scheideneingang oder die Schamlippen.

Die Heilung eines Scheidenrisses kann je nach Schweregrad und individueller Veranlagung unterschiedlich lange dauern. Einige Risse heilen von selbst und lindern sich innerhalb kurzer Zeit, während andere eine längere Heilungsdauer benötigen.

Um die Heilung zu unterstützen, empfiehlt es sich, die Wunde sauber zu halten und regelmäßig mit lauwarmem Wasser zu reinigen. Eine gute Durchblutung kann die Wundheilung fördern. Bei starken Schmerzen oder anhaltenden Beschwerden sollte eine Hebamme oder ein Arzt konsultiert werden.

Ein Scheidenriss ist eine häufige Verletzung während der Geburt, betrifft jedoch nicht alle Frauen. Die Schwere der Verletzung kann variieren, von einem kleinen Riss bis hin zu einem größeren Riss, der eine Nähtechnik erfordert.

Um eine Seltenen Verletzungen wie einen Scheidenabriss zu vermeiden, können bestimmte Übungen in der Schwangerschaft helfen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken und die Dehnbarkeit des Gewebes zu verbessern. Hierbei kann eine Hebamme oder ein Physiotherapeut beraten und Übungen zeigen.

Die Prävention von Scheidenrissen besteht auch darin, auf eine schonende Geburtshaltung zu achten und auf eine zu schnelle Pressphase zu verzichten.

Nach einem Scheidenriss kann es zu Schwellungen, Schmerzen und Unwohlsein im Bereich der Wunde kommen. Um die Beschwerden zu lindern, können kühlende Umschläge oder Sitzbäder mit Kamille helfen.

Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich von einer Scheidenverletzung zu erholen. Körperliche Ruhe und schonendes Verhalten können den Heilungsprozess unterstützen.

Obwohl Scheidenrisse häufig sind, sind sie in der Regel gut behandelbar und haben keinen langfristigen Einfluss auf die sexualen Aktivitäten oder die Gesundheit der Mutter.

Es ist wichtig, dass Frauen offen über dieses Thema sprechen und sich bewusst sind, dass sie keine Einzelfälle sind. Eine gute Betreuung durch Hebammen und Ärzte kann dazu beitragen, dass Frauen die Unterstützung und Informationen erhalten, die sie benötigen.

Schamlippenriss, Labienriss und Klitorisriss

Schamlippenriss, Labienriss und Klitorisriss

Im Geburtsverlauf kann es vorkommen, dass es zu Verletzungen im Bereich der Schamlippen, der Labien und sogar der Klitoris kommt. Dies kann sowohl bei einer natürlichen Geburt als auch bei einem Kaiserschnitt auftreten.

Ein Schamlippenriss oder Labienriss entsteht durch den Druck des kindlichen Kopfes auf den Scheideneingang. Dabei können die Schamlippen oder Labien einreißen. Auch ein Riss der Klitoris ist möglich. Diese Verletzungen treten häufig gemeinsam mit Dammrissen oder einem Scheidenabriss auf.

Die Heilung von Schamlippenrissen, Labienrissen und Klitorisrissen erfolgt in der Regel von selbst. Hierbei kommt es wie bei den Dammrissen auf die Ausdehnung des Risses an. Kleine Risse können von alleine wieder schließen, während größere Risse eventuell einen chirurgischen Eingriff erfordern können. Der Einsatz von Dammschnitten oder Scheidenschnitten kann dazu beitragen, die Gefahr von Rissen zu verringern.

Um die Heilung zu unterstützen und Schmerzen zu lindern, können regelmäßige Sitzbäder mit lauwarmem Wasser hilfreich sein. Auch das kühlen der betroffenen Stelle kann eine positive Wirkung haben. Binden oder Stützen können dazu beitragen, den Druck auf den Schambereich zu verringern und damit eine bessere Heilung zu ermöglichen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Schamlippenrisse, Labienrisse und Klitorisrisse keine seltenen Komplikationen sind und dass sie ohne zeitnahe medizinische Behandlung nicht von selbst abheilen. Durch die Belastung während der Geburt kann es zu einer Verletzung des Schließmuskels kommen, was zu langfristigen Problemen führen kann. Hierbei können chirurgische Maßnahmen erforderlich sein.

Insgesamt ist es ratsam, bei Beschwerden nach der Geburt, insbesondere im Bereich des Schambereichs, einen Arzt aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Dieser kann weitere Informationen über Schamlippenrisse, Labienrisse und Klitorisrisse geben und die besten Möglichkeiten zur Behandlung empfehlen.

Riss im Gebärmutterhals Zervixriss

Ein Riss im Gebärmutterhals, auch Zervixriss genannt, ist eine seltene Verletzung, die während der Geburt auftreten kann. Dabei kommt es zu einer Ruptur des Gewebes des Gebärmutterhalses, meist in der Nähe des Muttermunds. Auch wenn diese Verletzung sehr selten ist, kann sie zu schwerwiegenden Komplikationen führen und eine chirurgische Behandlung erfordern.

Ein Zervixriss tritt meist aufgrund von zu großer Belastung während der Geburt auf. Wenn das Kind durch den Geburtskanal gepresst wird, kann es zu Überdehnungen und Rissen kommen. Besonders gefährdet sind Frauen, bei denen bereits vorher eine Schwäche des Bindegewebes oder des Schließmuskels besteht.

Die Symptome eines Zervixrisses können variieren, je nachdem wie schwer die Verletzung ist. Häufig klagen betroffene Frauen über starke Schmerzen im Bereich des Gebärmutterhalses und der Beckenbodenmuskulatur. Auch Blutungen können auftreten. In einigen Fällen ist der Riss so groß, dass eine Naht erforderlich ist, um die Verletzung zu schließen.

Um das Verletzungsrisiko zu verringern, können vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur kann dazu beitragen, dass der Geburtskanal elastischer wird und das Risiko von Rissen verringert wird. Auch das Durchführen von bestimmten Übungen und Techniken während der Geburt kann helfen, das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Wenn es zu einem Zervixriss kommt, ist eine sofortige medizinische Behandlung erforderlich. In der Regel wird der Riss chirurgisch behandelt und die Verletzung wird genäht. Um die Heilung zu unterstützen, können sitzende Bäder und Schonung empfohlen werden.

Insgesamt ist ein Riss im Gebärmutterhals eine sehr seltene Komplikation, die jedoch schwerwiegende Folgen haben kann. Durch gezielte Prävention und schnelle Behandlung können die Risiken minimiert und die Genesung gefördert werden.

Dammriss

Dammriss

Der Dammriss ist eine Verletzung des Gewebes zwischen Scheide und After während der Geburt. Diese Verletzung tritt meist während des Geburtsvorgangs auf und betrifft den Damm sowie gelegentlich die Gebärmutter oder den Scheideneingang.

Ein Dammriss kann in verschiedenen Ausprägungen auftreten. Die Stärke der Verletzung reicht von kleinen Rissen bis hin zu größeren Rissen, die eine chirurgische Behandlung erforderlich machen können. In seltenen Fällen kann es auch zu Scheidenrissen oder Kolporrhexis kommen.

Die Heilung eines Dammrisses erfolgt meist von selbst, allerdings können bestimmte Maßnahmen zur Unterstützung der Wundheilung beitragen. Hierbei können sitzende Bäder mit lauwarmem Wasser oder das Auftragen von Salben hilfreich sein. Es ist wichtig, dass der Riss sauber gehalten wird, um Infektionen zu vermeiden.

Beim Dammschnitt wird das Gewebe gezielt eingeschnitten, um Verletzungen des Schließmuskels zu verhindern. Die Dehnbarkeit des Dammes wird dabei gestärkt, was Risse oder Überdehnungen vorbeugen kann. Allerdings ist ein Dammschnitt nicht immer erforderlich und wird nur in bestimmten Fällen durchgeführt.

Eine gute Vorbereitung auf die Geburt kann dazu beitragen, das Risiko eines Dammrisses zu verringern. Dazu gehören gezieltes Training des Beckenbodens, die Anwendung von Massagetechniken und das Erlernen von Atem- und Entspannungstechniken.

Insgesamt sind Dammrisse während der Geburt relativ häufig, aber die meisten verheilen komplett und bessern sich im Laufe der Zeit. Es ist wichtig, dass diese Verletzungen zeitnah behandelt werden, um Komplikationen wie eine Infektion oder eine Verletzung der Gebärmutterwand zu vermeiden.

Seltene Geburtsverletzungen Uterusruptur und Scheidenabriss

Eine der seltenen aber dennoch gravierenden Geburtsverletzungen ist die Uterusruptur, bei der es zu einem Einreißen der Gebärmutter kommt. Obwohl diese Verletzung äußerst selten ist, kann sie zu schwerwiegenden Komplikationen führen und einen Notfalleinsatz erfordern.

Ein weiterer seltener Vorfall ist der Scheidenabriss, bei dem das Gewebe der Vagina reißt. Dies kann während der Geburt durch übermäßigen Druck auf den Muttermund oder den Scheideneingang sowie durch überdehnte Gewebe auftreten.

Um das Risiko solcher Geburtsverletzungen zu verringern, ist eine regelmäßige Prävention wichtig. Du kannst die Dehnbarkeit deines Gewebes durch den regelmäßigen Einsatz von Sitzbädern mit lauwarmem Wasser oder einer Intim-Dusche verbessern. Dies hilft auch bei der Wundheilung nach einem Labienriss oder einem Scheidenabriss.

Sollte es dennoch zu einer Uterusruptur oder einem Scheidenabriss kommen, ist schnelles Handeln erforderlich. Ein Notfallteam wird eingreifen, um die Verletzung zu behandeln und die Situation zu stabilisieren. Die Wundheilung bei diesen Geburtsverletzungen kann längere Zeit dauern, aber mit der richtigen medizinischen Versorgung können sie komplett heilen.

Es ist wichtig, dass du dich nach solchen Verletzungen körperlich und emotional erholst. Die Heilung kann Zeit und Unterstützung benötigen, aber du wirst gestärkt daraus hervorgehen. Es ist auch ratsam, dich mit deinem Arzt über die Ursächlichkeit solcher Verletzungen zu besprechen und Möglichkeiten zu finden, um das Risiko in Zukunft zu verringern.

Gebärmutterriss Uterusruptur

Eine Uterusruptur, auch Gebärmutterriss genannt, tritt während der Geburt auf und ist eine äußerst seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation. Dabei reißt die Gebärmutter entlang einer oder mehrerer Stellen aufgrund des hohen Drucks, der während der Wehen auf sie ausgeübt wird. Diese Verletzung kann verschiedene Ursachen haben, einschließlich einer überdehnten oder geschwächten Gebärmutter.

Ein Gebärmutterriss kann sowohl den Gebärmutterhals als auch den Muskel der Gebärmutter selbst betreffen. In schweren Fällen kann es auch zu einer Kolporrhexis kommen, bei der die Scheide reißt. Die Symptome eines Gebärmutterrisses können Schmerzen im Unterleib, Blutungen, einen schnellen Herzschlag und einen abfallenden Blutdruck umfassen.

Die Behandlung eines Gebärmutterrisses erfordert normalerweise einen sofortigen chirurgischen Eingriff, um die Verletzung zu reparieren und das Blutungsrisiko zu minimieren. In einigen Fällen kann es erforderlich sein, die Gebärmutter komplett zu entfernen. Prävention ist jedoch der wichtigste Ansatz bei der Vermeidung von Gebärmutterrissen. Während der Schwangerschaft können Maßnahmen ergriffen werden, um den Beckenboden und die Gebärmutter zu stärken, wie zum Beispiel regelmäßige Kegel-Übungen.

Einige mögliche Präventions- und Behandlungsmaßnahmen sind:

  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft, um Veränderungen in der Gebärmutter frühzeitig zu erkennen
  • Vermeidung übermäßiger Belastung der Gebärmutter, wie starkes Pressen während der Wehen
  • Verwendung bestimmter Positionen während der Geburt, um den Druck auf die Gebärmutter zu verringern
  • Verschiedene Optionen zur Schmerzlinderung während der Geburt, um den Druck auf die Gebärmutter zu reduzieren
  • Aufmerksamkeit und Überwachung des Geburtsverlaufs, um frühzeitig Anzeichen einer Uterusruptur zu erkennen

Es ist wichtig, dass werdende Mütter sich über das Thema Uterusruptur und die möglichen Risiken informieren. Obwohl dies eine seltene Komplikation ist, kann sie schwerwiegende Folgen haben. Indem du dich während der Schwangerschaft gut um dich kümmerst und auf die Empfehlungen deines Arztes achtest, kannst du das Risiko von Gebärmutterrissen minimieren.

Scheidenabriss Kolporrhexis

Scheidenabriss Kolporrhexis

Verletzungen im Bereich der Scheide können während der Geburt auftreten und betreffen verschiedene Gewebe und Muskeln. Dabei kann es zu Rissen oder Überdehnungen kommen, die durch den Druck bei der Geburt verursacht werden. Eine mögliche Verletzung ist der Scheidenabriss, auch Kolporrhexis genannt. Hierbei reißt die Scheidenwand ein, was zu starken Schmerzen und Blutungen führen kann.

Hebammen können dir bei Geburtsverletzungen helfen und dich über Behandlungsmöglichkeiten und Übungen informieren, die zur Heilung beitragen können. Einige Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur können vorbeugend eingesetzt werden, um Verletzungen im Dammbereich zu verhindern.

Die Behandlung von Scheidenabrissen erfolgt in der Regel durch Nähen der verletzten Gewebe. Die Heilung kann einige Zeit in Anspruch nehmen und erfordert regelmäßige Kontrollen bei deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme. Eine mögliche Komplikation nach einem Scheidenabriss ist die Entstehung eines Labienrisses, der ebenfalls behandelt werden muss.

Um die Heilung bei Scheidenabrissen zu unterstützen, kannst du kühlende Maßnahmen anwenden, zum Beispiel mit einem Kühlakku oder einem mit lauwarmem Wasser gefüllten Beutel. Auch das Vermeiden von Belastung und das Schonen des Damms und der Beckenbodenmuskulatur können dabei helfen, die Wundheilung zu fördern.

In seltenen Fällen kann es zu einer Verletzung der Gebärmutterwand kommen. In solchen Fällen ist eine operative Behandlung erforderlich, um die Verletzung zu schließen und weitere Komplikationen zu vermeiden.

Es ist wichtig, das Thema Geburtsverletzungen ernst zu nehmen und sich bereits vor der Geburt darüber zu informieren. Eine gute Vorbereitung und das Wissen über mögliche Risiken können dazu beitragen, Verletzungen zu vermeiden oder frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen.

Längerfristige Verletzungen Der Beckenboden

Bei der Geburt eines Kindes leidet der weibliche Körper oft unter verschiedenen Verletzungen im Dammbereich und der Scheide. Neben Dammrissen können auch seltene Verletzungen wie Scheidenabriss oder Labienriss auftreten. Die Wunde im Dammbereich heilt in der Regel relativ schnell, doch die Langzeitwirkungen auf den Beckenboden können noch weiter bestehen bleiben.

Die Heilung des Damms nach einer Verletzung ist meist recht unkompliziert und erfolgt meist ohne weitere Komplikationen. Der Einsatz von kühlenden Maßnahmen mit lauwarmem Wasser kann die Wundheilung unterstützen. Doch die Veränderungen im Beckenboden durch die Geburt können noch für längere Zeit bestehen bleiben.

Die Beckenbodenmuskulatur ist darauf ausgelegt, Dehnbarkeit zu gewährleisten, um dem Kind während der Geburt genügend Platz zu geben. Dabei kann es zu Überdehnungen oder Rissen kommen. Diese Verletzungen sind selten, doch wenn sie auftreten, können sie zu langfristigen Problemen führen.

Um die Beschwerden und Langzeitfolgen zu lindern, können regelmäßige Übungen für die Beckenbodenmuskulatur helfen. Diese Übungen sollten in die tägliche Routine integriert werden und sollten auch nach der Geburt weiterhin durchgeführt werden. Eine starke Beckenbodenmuskulatur kann dazu beitragen, die Symptome zu verringern und die normale Funktion des Beckenbodens wiederherzustellen.

Es ist wichtig, dass Frauen, die von Verletzungen des Beckenbodens betroffen sind, darüber informiert werden, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Heilung zu unterstützen. Der Einsatz von kühlenden Maßnahmen in den ersten Tagen nach der Geburt kann helfen, Schwellungen zu reduzieren und die Wundheilung zu fördern. Doch auch hierbei ist Vorsicht geboten, denn eine zu intensive Kühlung kann ebenfalls negative Auswirkungen haben.

Bei längerfristigen Verletzungen des Beckenbodens sollte regelmäßig ein Facharzt konsultiert werden, um eine genaue Diagnose und gegebenenfalls weitere Behandlungsschritte zu erhalten. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Beschwerden bestmöglich behandelt werden und die betroffene Frau die bestmögliche Unterstützung erhält.

Was erhöht das Risiko für Geburtsverletzungen?

Was erhöht das Risiko für Geburtsverletzungen?

Geburtsverletzungen, wie ein Dammriss oder ein Scheidenabriss, treten häufig während der Geburt auf und können verschiedene Ursachen haben. Ein Riss entsteht, wenn das Gewebe des Dammes komplett oder teilweise reißt. Diese Verletzung kann durch einen zu schnellen Geburtsfortschritt, eine große Belastung aufgrund eines großen Kopfes des Babys oder durch einen zu starken Druck auf den Damm verursacht werden.

Einen Scheidenabriss hingegen kommt seltener vor und tritt meist bei einer schwierigen Geburt auf. Dabei reißt das Gewebe zwischen dem Scheideneingang und der Klitoris. Die Ursache dafür kann beispielsweise eine überdehnte Beckenbodenmuskulatur oder eine geschwächte Schließmuskel- und Gebärmutterwand sein.

Es gibt einige Risikofaktoren, die das Risiko für Geburtsverletzungen erhöhen können. Hierzu zählen vor allem eine schnelle oder zu forcierende Geburt, eine zu hohe Belastung der Beckenbodenmuskulatur, eine schwache Schließmuskulatur, vorangegangene Dammschnitte oder Dammrisse, eine bereits erfolgte Kolporrhexis (Riss in der Scheidenvorderwand), eine vaginale Geburt nach einer Kaiserschnittgeburt und eine großflächige Schwangerschaftsverhütung.

Um das Risiko für Geburtsverletzungen zu verringern, gibt es einige Tipps, die du befolgen kannst. Während der Schwangerschaft ist es wichtig, den Beckenboden durch spezielle Übungen zu stärken. Während der Geburt solltest du darauf achten, nicht zu stark zu pressen und stattdessen auf die natürliche Wehentätigkeit zu vertrauen. Zudem kann eine episiotomische Schnittentbindung die Geburtsverletzungen reduzieren.

Wenn es dennoch zu einer Geburtsverletzung kommt, ist eine schnelle und korrekte chirurgische Behandlung wichtig, um eine Wunde oder Riss des Gewebes im Bereich des Dammes oder des Scheidenabrisses zu schließen. Nach der Geburt ist es wichtig, den Damm und die Wunde gut zu pflegen und zu reinigen, um eine schnelle Heilung zu ermöglichen.

Kann man Geburtsverletzungen vorbeugen

Der Geburtsvorgang ist ein natürlicher Prozess, der häufig mit gewissen Verletzungen einhergeht. Besonders der Damm, der Muskel zwischen After und Scheide, ist dabei oft betroffen. Aber auch der Bereich um die Klitoris oder die Schließmuskeln können in Mitleidenschaft gezogen werden. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, gibt die moderne Medizin verschiedene Maßnahmen an.

Ein wichtiger Aspekt ist die Vorbereitung auf die Geburt. Regelmäßige Sportübungen zur Stärkung des Beckenbodens können die Dehnbarkeit des Gewebes erhöhen und somit das Verletzungsrisiko während der Geburt verringern. Auch spezielle Atem- und Entspannungstechniken können dabei helfen, den Geburtsverlauf zu erleichtern und Verletzungen vorzubeugen.

Ein weiterer Aspekt ist die richtige Unterstützung während der Geburt. Die Geburtshilfe hat verschiedene Techniken entwickelt, um Verletzungen zu minimieren. Dazu gehören beispielsweise das kontrollierte Pressen oder das gezielte Abstützen des Dammes.

Auch die Wahl der Geburtsposition kann einen Einfluss haben. So wird beispielsweise die aufrechte Position, wie das Gebären im Vierfüßlerstand oder im Wasser, als vorteilhaft angesehen, da der Druck auf den Damm verringert wird.

Des Weiteren spielt die Nachsorge eine wichtige Rolle. Eine gute hygienische Pflege im Wochenbett ist essenziell. Kühlen mit Eispackungen oder das Anlegen kühlender Sitzbäder können dabei helfen, Schwellungen zu reduzieren und die Heilung zu fördern. Die Verwendung von speziellen Binden kann das Infektionsrisiko verringern und die Wundheilung unterstützen.

Erfahrt mehr über die verschiedenen Geburtsverletzungen wie Dammrisse, Scheidenrisse oder Überdehnungen, ihre Prävention und Behandlungsmethoden. Es ist wichtig zu beachten, dass manche Verletzungen wie Kolporrhexis oder Scheidenabriss seltene Notfälle darstellen, die sofort behandelt werden müssen. Sprecht daher immer mit eurem Arzt über eure individuelle Situation und besprecht mögliche Vorbeugungsmaßnahmen.

Prävention in der Schwangerschaft

Um das Verletzungsrisiko während der Geburt zu verringern, gibt es einige präventive Maßnahmen, die du in der Schwangerschaft ergreifen kannst.

Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist die Stärkung des Dammbereichs. Durch regelmäßige Übungen wie Beckenboden- und Entspannungstechniken kannst du die Elastizität deines Gewebes verbessern und die Durchblutung in diesem Bereich fördern. Dadurch wird das Risiko eines Dammrisses oder Labienrisses vermindert.

Ein weiterer Tipp ist es, den Druck während der Geburt zu kontrollieren. Du kannst lernen, wie du die Wehenpausen nutzt, um den Druck auf den Dammbereich zu verringern. Hierbei kann die Unterstützung einer Hebamme sehr hilfreich sein. Sie kann dir zeigen, wie du den Druck mit verschiedenen Techniken regulieren kannst.

Schwangere Frauen sollten auch darauf achten, dass der Scheideneingang während der Schwangerschaft nicht zu stark gedehnt wird. Hier können kühlende Kompressen oder das Sitzen auf einem kühlen Kissen helfen, den Bereich zu beruhigen und zu kühlen. Diese Maßnahme kann dazu beitragen, dass das Gewebe nach der Geburt schneller heilt.

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist die Aufklärung über das Thema Geburtsverletzungen. Es ist selten, dass diese Verletzungen ohne Grund auftreten. Oft sind bestimmte Positionen oder Eingriffe ursächlich. Informiere dich daher ausführlich über die verschiedenen Gebärpositionen und mögliche Eingriffe während der Geburt, um besser auf darauf Einfluss nehmen zu können.

Auch die richtige Vorbereitung auf den Notfall ist essenziell. Eine gute Zusammenarbeit mit deinem Geburtsteam, Hebammen und Ärzten, kann im Ernstfall schnell das Eingreifen ermöglichen und das Verletzungsrisiko reduzieren.

Bei bestehenden Geburtsverletzungen wie einem Dammriss oder Labienriss kannst du einige Maßnahmen ergreifen, um die Wundheilung zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Hierbei können spezielle Salben und das Einsetzen einer kühlenden Kompresse helfen. Auch das Vermeiden von Druck auf den betroffenen Bereich, z.B. durch eine sitzende oder ruhende Position, kann die Heilung unterstützen.

Es ist wichtig, zu betonen, dass die meisten Geburtsverletzungen von alleine heilen und sich mit der Zeit bessern. Bei sehr großen oder langwierigen Verletzungen solltest du jedoch unbedingt ärztlichen Rat einholen und weitere Maßnahmen zur Wundheilung ergreifen.

Alles in allem gilt, dass die Prävention von Geburtsverletzungen ein wichtiges Thema in der Schwangerschaft ist. Mit den richtigen Übungen und Vorbereitungen kannst du das Verletzungsrisiko senken und eine möglichst unkomplizierte Geburt erleben. Informiere dich daher umfassend und ziehe in jedem Fall eine professionelle Unterstützung durch eine Hebamme oder einen Arzt in Betracht.

Prävention während der Geburt

Während der Geburt kann es zu verschiedenen Geburtsverletzungen kommen, wie etwa einem Dammriss oder einem Labienriss. Diese können durch die enorme Belastung während der Geburt entstehen und sind nicht selten. Um solche Verletzungen zu vermeiden oder zumindest zu minimieren, gibt es einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst.

Der Geburtsverlauf kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden, um das Risiko von Rissen zu verringern. Eine erfahrene Hebamme kann dich dabei begleiten und dir Tipps geben, wie du den Geburtsverlauf gestärkt angehen kannst. Eine regelmäßige Haltungskontrolle und Bewegung während der Geburt kann dazu beitragen, dass sich dein Becken optimal öffnet und somit das Risiko von Scheidenrissen verringert wird.

Einige Hebammen empfehlen auch, regelmäßig Sitzbäder zu nehmen, um das Gewebe zu entspannen und die Durchblutung zu fördern. Ein kalter Wickel auf dem Perineum kann auch helfen, die Durchblutung zu verbessern und die Wundheilung zu unterstützen. Eine weitere Möglichkeit, die Wundheilung zu fördern, ist die Verwendung einer Intim-Dusche, um die Wunde zu kühlen und die Schwellung zu reduzieren.

Wenn es während der Geburt zu Überdehnungen der Gebärmutterwand kommt, kann dies zu einer sogenannten Kolporrhexis führen. Um solche Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, den Geburtsverlauf und die Belastung der Gebärmutterwand im Auge zu behalten. Eine gute Vorbereitung auf die Geburt, zum Beispiel durch regelmäßige Gymnastikübungen, kann dazu beitragen, das Gewebe zu stärken und Überdehnungen zu vermeiden.

Zuletzt ist es wichtig zu beachten, dass die Heilung von Geburtsverletzungen Zeit braucht. Es ist normal, dass du einige Zeit nach der Geburt noch Schmerzen und Beschwerden haben kannst. Dein Körper benötigt Zeit, um sich von den Verletzungen zu erholen. Es ist wichtig, dass du dich in dieser Zeit gut um dich kümmerst und auf deinen Körper hörst. Eine gute Nachsorge durch eine Hebamme kann dazu beitragen, dass die Heilung unterstützt wird und du dich schnell wieder komplett erholt fühlst.

“Ich fühlte mich wie ein Pavian” Mütter teilen ihre besten Tipps zur Wundheilung nach der Geburt

Die Geburt eines Kindes ist ein wunderbares Ereignis, das für die meisten Mütter mit großer Freude und Glück verbunden ist. Doch Geburtsverletzungen wie Dammrisse oder Scheidenrisse sind für viele Frauen eine belastende Erfahrung. Sie können starke Schmerzen verursachen und die Heilung dauert oft lange.

Doch zum Glück sind Mütter nicht allein mit ihren Sorgen und Ängsten. Viele Frauen haben bereits ähnliche Erfahrungen gemacht und ihnen wurde aufgerufen, ihre besten Tipps zur Wundheilung nach der Geburt zu teilen. Diese Erfahrungen können anderen Müttern helfen, mit der Verletzung umzugehen und die Heilung zu beschleunigen.

Eine Möglichkeit, die Wunde im Dammbereich oder im Scheidenbereich zu lindern, ist die regelmäßige Anwendung von Sitzbädern. Hierbei wird warmes Wasser in eine spezielle Sitzbadewanne gefüllt, in die die Mutter sich setzen kann. Das warme Wasser hilft dabei, die Schmerzen zu lindern und die Wunde zu reinigen. Einige Mütter berichten, dass diese Methode sehr effektiv ist und ihre Schmerzen deutlich gelindert hat.

Einen weiteren Tipp zur Behandlung von Geburtsverletzungen ohne Zeitverlust empfehlen einige Mütter bestimmte Übungen, die den Beckenboden stärken. Durch regelmäßiges Training des Beckenbodens kann die Heilung der Verletzungen beschleunigt und der Druck auf die Wunde verringert werden. Hierbei ist es wichtig, dass die Übungen behutsam und unter Anleitung eines Experten durchgeführt werden.

Ein weiterer Tipp zur Linderung von Geburtsverletzungen betrifft den Bereich der Labien oder der Klitoris. Da hier oft keine Zeit für eine ausführliche Behandlung bleibt, können bestimmte Salben oder Cremes aufgetragen werden, um die Heilung zu unterstützen und die Schmerzen zu lindern.

Auch im Notfall, wenn eine Verletzung nahe an der Gebärmutterwand auftritt, gibt es Möglichkeiten, die Heilung zu verbessern. In solchen Fällen ist es wichtig, sofort einen Arzt aufzusuchen und sich professionell behandeln zu lassen. Eine seltene, aber effektive Behandlungsmethode in solchen Fällen ist die Anwendung von speziellen Lösungen, die die Wundheilung unterstützen.

Es ist wichtig zu wissen, dass Geburtsverletzungen wie Dammrisse oder Scheidenrisse zwar selten, aber dennoch vorkommen können. Wenn dies geschieht, ist es wichtig, die Verletzung ernst zu nehmen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit den richtigen Tipps zur Wundheilung können Mütter die Schmerzen lindern und die Heilung beschleunigen, um wieder fit und gesund für ihr Kind zu sein.

Was fördert die Wundheilung

Die Wundheilung nach Geburtsverletzungen wie Dammrissen kann durch verschiedene Maßnahmen gefördert werden. Eine Möglichkeit besteht darin, die betroffene Region zu kühlen, um Schwellungen und Entzündungen zu lindern. Auch das Tragen luftiger Kleidung und das Vermeiden von Reibung können den Heilungsprozess unterstützen.

Um das Verletzungsrisiko zu verringern, kannst du deine Beckenbodenmuskulatur stärken. Spezielle Übungen wie das Anspannen und Entspannen der Muskeln können dazu beitragen, die Dehnbarkeit des Schließmuskels und des Scheideneingangs zu verbessern. Dadurch wird das Risiko von Rissen und Gebärmutterhalsverletzungen verringert.

In seltenen Fällen kann es notwendig sein, den Dammriss chirurgisch zu verschließen. Dies kommt jedoch nur bei größeren Verletzungen oder bei einer sogenannten Kolporrhexis, bei der auch die Scheidenwand reißt, zum Einsatz.

Um die Wundheilung zu fördern, ist es wichtig, die betroffene Region sauber und trocken zu halten. Eine gute Hygiene ist daher essenziell. Zudem sollte auf direkte Belastung und Druck auf die Verletzung verzichtet werden.

Die Wundheilung nach einem Dammriss kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Es ist wichtig, Geduld zu haben und den Körper ausreichend Zeit zur Heilung zu geben. Wenn der Riss schneller heilen soll, kann der Einsatz von speziellen Salben oder Cremes helfen, die die Wundheilung unterstützen.

Generell gilt, dass die beste Prävention von Geburtsverletzungen darin besteht, den Beckenboden während der Schwangerschaft zu stärken. Regelmäßiges Training der Beckenbodenmuskulatur kann die Dehnbarkeit verbessern und das Verletzungsrisiko verringern.

Hier kommen unsere Tipps zur Heilung von Dammverletzungen und Co

Wenn es um die Heilung von Dammverletzungen und anderen Geburtsverletzungen geht, gibt es ein paar Tipps, die dir helfen können, den Heilungsprozess zu unterstützen. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du dich schon vor der Geburt gut informierst. Wenn du weißt, was auf dich zukommt, kannst du dich besser darauf vorbereiten.

Eine wichtige Rolle bei der Heilung von Dammverletzungen spielt die Beckenbodenmuskulatur. Durch gezielte Übungen kannst du sie stärken und so den Heilungsprozess unterstützen. Es ist ratsam, diese Übungen regelmäßig durchzuführen, um deinen Beckenboden zu stärken.

Ein Tipp, der oft empfohlen wird, ist das regelmäßige Durchführen von Sitzbädern. Hierbei kannst du warmes Wasser verwenden, um die Heilung deiner Dammverletzung zu fördern. Achte jedoch darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, um deine empfindliche Haut nicht weiter zu reizen.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist die Verwendung einer intimen Dusche. Diese kann nach dem Toilettengang verwendet werden, um den Intimbereich zu reinigen und so Infektionen vorzubeugen. Achte jedoch darauf, dass du die Dusche mit sanftem Druck verwendest, um das Gewebe nicht weiter zu belasten.

Bei größeren Verletzungen oder Rissen kann eine medizinische Behandlung erforderlich sein. In einigen Fällen kann ein kleiner Eingriff erforderlich sein, um das verletzte Gewebe zu reparieren. Zuletzt ist es wichtig, dass du dich ausreichend ausruhst und deinem Körper genügend Zeit gibst, um zu heilen. Eine zu frühe Belastung kann den Heilungsprozess verzögern oder sogar verschlechtern.

Insgesamt ist es wichtig, dass du die Heilung von Dammverletzungen und anderen Geburtsverletzungen ernst nimmst und sie nicht einfach ignorierst. Indem du die richtigen Maßnahmen ergreifst und deinen Körper unterstützt, kannst du den Heilungsprozess beschleunigen und schneller wieder komplett ohne Beschwerden sein.

Vergiss nicht, dich mit deinem Arzt oder deiner Hebamme zu besprechen und um deren Ratschläge zu bitten. Sie können dir weitere Tipps und Ratschläge zur Behandlung und Vorbeugung von Dammverletzungen geben.

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