Über den Versuch meine Tochter gendergerecht zu erziehen

Als Mutter von zwei Töchtern hatte ich schon immer den Wunsch, ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich frei entfalten können und keine starren Geschlechterklischees erfahren. Von klein auf habe ich versucht, alles, was mit typisch weiblichen oder männlichen Geschlechterrollen zu tun hat, bewusst zu hinterfragen.

Ich frage mich, ob es richtig ist, dass Frauen in der Gesellschaft immer noch bestimmte Rollenbilder erfüllen müssen. Warum sollen Mädchen keine Bagger lieben und Jungs keine Puppen haben dürfen? Diese klischeehafte Vorstellung passt meiner Meinung nach nicht mehr in unsere moderne Zeit.

Während meine Töchter aufwachsen, erleben wir immer wieder, wie sie mit den Geschlechterstereotypen konfrontiert werden. Ich hatte zum Beispiel schon das Erlebnis, dass ein Junge zu meiner Tochter sagte: “Du kannst das nicht machen, das ist nur für Jungs!” Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, denn warum sollte es für ein Mädchen nicht genauso passend sein wie für einen Jungen?

Es ist schön zu sehen, wie meine Töchter sich nicht in diese Schubladen pressen lassen. Sie sind von sich aus neugierig und probieren gerne Neues aus, ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. Wir werfen keine Klischees auf sie und lassen ihnen die Freiheit, ihre eigenen Interessen und ihre eigene Identität zu entwickeln.

Es ist mir wichtig, dass meine Töchter lernen, dass Geschlecht und Gender nicht dasselbe sind. Gender meint die sozialen Rollen und Erwartungen, die mit einem bestimmten Geschlecht verbunden werden. Dagegen bezieht sich das biologische Geschlecht auf die körperliche und sexuelle Identität. Mein Ziel ist es, ihnen beizubringen, dass es neben den binären Geschlechtern “männlich” und “weiblich” auch noch andere Geschlechtsidentitäten wie zum Beispiel “divers” oder “dazwischen” gibt.

Es ist noch ein weiter Weg, bis unsere Gesellschaft das Geschlechterverständnis überdenkt und weibliche und männliche Geschlechtsrollen flexibler und offener gestaltet. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle einen Beitrag dazu leisten können, indem wir unsere eigenen Kinder gendergerecht erziehen und die extreme Unterscheidung zwischen den Geschlechtern hinterfragen.

Es wird nicht immer einfach sein, aber ich bin bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen, um meinen Töchtern die Möglichkeit zu geben, frei von Geschlechterstereotypen aufzuwachsen und ihr eigenes Glück zu finden.

Geschlechtergerechte Erziehung Wie ich versuchte meine Töchter gendergerecht zu erziehen

Geschlecht spielt in unserer Gesellschaft eine große Rolle. Von klein auf werden Kinder in geschlechtsrollen gesteckt, die nicht immer ihren wahren Neigungen und Interessen entsprechen. Deshalb habe ich mich entschlossen, meine Töchter in einer geschlechtergerechten Erziehung zu unterstützen.

Schon als Mutter von fünf Kindern hat mich die Frage beschäftigt, ob es wirklich notwendig ist, dass sich Jungs wie richtige “Jungs” verhalten und Mädchen wie richtige “Mädchen”. Dabei ist es doch viel schöner, wenn alle Kinder sich frei entfalten können und ihren eigenen Weg finden, unabhängig von Geschlecht oder +sexueller Orientierung.

In unserem Umfeld begegnen uns jeden Tag verhaltensweisen, die nicht in die typischen Geschlechterklischees passen. Meine Töchter spielen gerne mit Baggern und meine Jungs lieben es, Puppen zu puppen. Das zeigt mir, dass Geschlecht nicht zwangsläufig bestimmte Verhaltensweisen oder Interessen nach sich zieht.

Ich möchte meinen Töchtern eine offene und tolerante Haltung gegenüber Gender und Diversität vermitteln. Ich möchte, dass sie wissen, dass es okay ist, ein “Mädchen” zu sein und trotzdem Fußball zu spielen, und dass es auch okay ist, ein “Junge” zu sein und gerne zu tanzen.

Mein Ziel ist es nicht, meine Töchter in eine bestimmte geschlechtliche Identität zu drängen. Ich möchte ihnen die Freiheit geben, ihre eigene Identität zu entwickeln und ihre eigenen Interessen zu finden, unabhängig davon, was die Gesellschaft von ihnen erwartet.

Es ist wichtig, dass wir nicht nur unsere eigenen Kinder lieben und akzeptieren, sondern auch andere Kinder in ihrem individuellen Weg unterstützen. Es ist schön zu sehen, wie meine Töchter in den letzten Jahren aufblühen und große Erfahrungen machen, während sie ihre eigene Identität entdecken.

Es ist ein weiter Weg zu gehen, aber ich bin zuversichtlich, dass meine Töchter und auch andere Kinder in einer geschlechtsgerechten Welt aufwachsen können, in der stereotype Geschlechterrollen der Vergangenheit angehören und jeder Mensch die Freiheit hat, sein wahres Selbst zu sein.

Artikelinhalt

Gendergerechte Erziehung: Die Herausforderungen und Chancen

Gendergerechte Erziehung: Die Herausforderungen und Chancen

Eine Debatte über die Gendergerechtigkeit in der Erziehung hat in den letzten Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen. Eltern stehen vor der Frage, wie sie ihre Kinder, insbesondere Töchter, in einer sich schnell verändernden Gesellschaft erziehen sollen. Viele Mütter haben das Bedürfnis, jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu erziehen und ihren Töchtern die gleichen Chancen und Freiheiten zu geben wie ihren Söhnen. Doch dieser Weg ist nicht immer einfach.

Die Falle der Geschlechterklischees

Der Versuch, Geschlechterklischees zu vermeiden, kann zu extremen Reaktionen führen. Manche Eltern neigen dazu, bei jedem Spielzeug, jeder Kleidung und jedem Hobby darauf zu achten, dass es geschlechtsneutral ist. Dabei verlieren sie oft aus dem Blick, dass Kinder von Natur aus unterschiedliche Interessen und Vorlieben haben können. Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern die Freiheit geben, ihre eigenen Vorlieben und Interessen zu entdecken, ohne sie in vorgefertigte Schubladen zu stecken.

Jenseits von “Jungs” und “Mädchen”

Eine gendergerechte Erziehung bedeutet nicht, das Geschlecht zu leugnen, sondern vielmehr, die Geschlechterrollen aufzubrechen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich jenseits der traditionellen Rollenbilder zu entwickeln. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder darin unterstützen, ihre eigene Identität zu finden und ihren Platz in der Gesellschaft zu suchen. Geschlechtliche Vielfalt und Diversität sollten als normaler Bestandteil des Lebens betrachtet werden.

Die Rolle der Eltern in der gendergerechten Erziehung

Eltern spielen eine entscheidende Rolle bei der gendergerechten Erziehung ihrer Kinder. Sie können Vorbilder sein, die ihren Kindern zeigen, dass es verschiedene Wege gibt, sein Geschlecht und seine Identität auszudrücken. Eltern sollten ihren Kindern ermöglichen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn er nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder bedingungslos lieben und unterstützen, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung.

Fazit

Die gendergerechte Erziehung ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, die traditionellen Geschlechterrollen zu überdenken und neue Wege zu finden. Es geht darum, den Kindern die Freiheit zu geben, sich selbst zu entdecken und ihre eigene Identität zu entwickeln. Es geht darum, geschlechtliche Vielfalt anzuerkennen und zu akzeptieren. Eine gendergerechte Erziehung ist kein “Projekt” mit einem bestimmten Ziel, sondern ein Prozess, der das ganze Leben dauert.

Was ist Anspruch was Wirklichkeit

Was ist Anspruch was Wirklichkeit

Die Geschlechterrollen sind seit vielen Jahren ein Thema, das unsere Gesellschaft beschäftigt. Insbesondere die Erziehung von Kindern spielt dabei eine große Rolle. Ich habe selbst eine Tochter und versuche, sie gendergerecht zu erziehen. Doch was bedeutet das eigentlich?

Ein Anspruch, den ich habe, ist es, meiner Tochter alle Möglichkeiten zu offenbaren und ihr zu zeigen, dass sie alles sein und erreichen kann, was sie möchte. Dabei ist mir wichtig, dass sie sich nicht in Klischees verliert, dass sie ihre eigenen Interessen und Stärken entdeckt. Da meine Erfahrungen als Frau eher in Richtung typisch “weibliche” Verhaltensweisen gelenkt wurden, möchte ich nicht, dass sie dieselben Erfahrungen macht.

Es geht also darum, Diversität zu fördern und jenseits von Geschlechtsrollen zu denken. Denn genauso wie ich nicht alle Frauen in eine Schublade stecken kann, so kann ich auch nicht alle Männer über einen Kamm scheren. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur das, was für jeden einzelnen richtig ist.

Meine große Frage ist jedoch, ob es realistisch ist, eine völlig geschlechtsneutrale Erziehung anzustreben. Jungs werden oft von Natur aus von Baggern und Autos angezogen, Mädchen spielen gerne mit Puppen und Puppenhäusern. Sind das Klischees oder steckt mehr dahinter?

Ich habe festgestellt, dass meine Tochter auch sehr gerne mit Baggern und Autos spielt. Ist das ein Anzeichen dafür, dass Geschlechtsrollen von Natur aus in uns angelegt sind? Oder ist es einfach nur Neugierde und Interesse an Dingen, die sie in ihrem Umfeld sieht und ausprobieren möchte?

Es gibt also eine große Bandbreite an Verhaltensweisen und Interessen, die nicht alle in eindeutige Kategorien passen. Wir sollten uns bewusst sein, dass Geschlecht nicht gleich Identität ist und dass Kinder die Freiheit haben sollten, ihre eigenen Vorlieben und Interessen zu entdecken, egal ob diese den typischen Geschlechterklischees entsprechen oder nicht.

Unser Ziel als Eltern sollte es sein, unsere Kinder bedingungslos zu lieben und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu entfalten. Es ist wichtig, dass wir sie ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen und sie dabei unterstützen, egal ob es dem traditionellen Geschlechterbild entspricht oder nicht.

Wie kommen die Klischees ins Kind

Mich hat die Frage nach der Genderidentität meiner Kinder schon früh beschäftigt. Als Mutter wollte ich sicherstellen, dass meine Töchter die Freiheit hatten, sich jenseits von Geschlechterklischees zu entwickeln. Doch trotz meiner Bemühungen, geschlechtsstereotype Verhaltensweisen zu vermeiden, hatte auch mein Einfluss auf ihre Geschlechtsidentität Grenzen.

Unser Umfeld spielt eine große Rolle bei der Geschlechtssozialisation. Schon im Kindergartenalter begannen meine Töchter, sich bewusst als Mädchen zu identifizieren und sich den entsprechenden Rollenbildern anzupassen. Das Umfeld, insbesondere andere Jungen und Mädchen, prägten ihre Vorstellungen davon, wie “richtige” Mädchen oder Jungen sich verhalten.

Ich habe gemerkt, dass mehr als das eigene Geschlecht und das Umfeld zu der Identitätsbildung beitragen. Meine Töchter hatten bereits im Alter von fünf Jahren die klare Vorstellung davon, dass bestimmte Verhaltensweisen und Interessen mehr zu Mädchen oder Jungen passen. Es war schön zu erleben, wie sie sich mit ihrer weiblichen Identität wohl fühlten, aber es war auch wichtig, ihnen andere Facetten der Geschlechtervielfalt zu vermitteln.

Mein Ziel war es, meinen Töchtern eine offene Orientierung zu bieten. Ich wollte, dass sie selbstbewusst in ihrer Geschlechtsidentität sein können und gleichzeitig Respekt und Toleranz gegenüber anderen Geschlechteridentitäten entwickeln. Hier kam die Frage auf, wie ich meinen Töchtern einen diversen Blick auf Geschlechter rollenbildgebend näher bringen kann.

Es ist eine große Frage, wie Klischees in unsere Kinder kommen. Während meiner eigenen Kindheit wurden mir als Frau bestimmte Verhaltensweisen und Interessen vermittelt, die als “weiblich” betrachtet wurden. Es gab kaum Raum für andere Ausdrucksformen von Geschlechtlichkeit. Auch in den Medien und der Gesellschaft werden oft stereotype Geschlechterrollen gezeigt, die den eigenen Interessen und Neigungen nicht immer gerecht werden.

Die sexuelle Orientierung spielt dabei keine Rolle. Denn die Klischees, die Kinder erleben, haben nichts mit ihrer sexuellen Identität zu tun. Es geht vielmehr darum, wie Mädchen und Jungs lernen, sich entsprechend der ihnen zugeschriebenen Geschlechterrolle zu verhalten. Dabei kann es vorkommen, dass extreme geschlechtsstereotype Verhaltensweisen übernommen werden.

Als Mutter möchte ich meine Töchter dabei unterstützen, ihre eigenen Interessen und Vorlieben zu entdecken und zu entwickeln, unabhängig von Geschlechterklischees. Es ist wichtig, dass sie wissen, dass es keine “richtige” oder “falsche” Art gibt, ein Mädchen oder ein Junge zu sein. Vielmehr sollten sie sich selbst treu bleiben und ihr eigenes Weg finden, um glücklich und erfüllt zu sein.

Warum diese Extreme

Es ist klar, dass viele Menschen Vorurteile und Klischees haben, wenn es um die Geschlechterrollen geht. Viele meinen, dass Jungs sich bestimmten Verhaltensweisen anpassen sollten, die als typisch männlich gelten, während Mädchen sich in andere Schubladen stecken lassen müssen. Gerade in den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass das Geschlecht nicht unbedingt mit der sexuellen Orientierung oder Identität eines Menschen übereinstimmen muss.

Ich habe selbst zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter, und während mein Sohn von klein auf gerne mit Autos und Baggern gespielt hat, hat meine Tochter lieber mit Puppen und Puppenkleidung gespielt. Das ist für mich völlig in Ordnung, denn ich möchte, dass meine Kinder sich frei entfalten können und ihre eigenen Interessen und Vorlieben haben. Es geht nicht darum, dass mein Sohn nur “typisch männliche” Dinge tut oder meine Tochter nur “typisch weibliche” Dinge tut. Vielmehr geht es darum, dass sie das tun können, was sie persönlich interessiert und glücklich macht.

Aber warum diese Extreme? Warum müssen wir unsere Kinder in Schubladen stecken und davon ausgehen, dass bestimmte Verhaltensweisen und Interessen nur zu einem bestimmten Geschlecht passen? Warum können wir nicht akzeptieren, dass es diversität bei den Geschlechtern gibt und dass jeder Mensch seine eigene Identität und Vorlieben hat?

Meine Frage ist also, warum müssen wir immer noch Geschlechtsrollen und Klischees in der Erziehung unserer Kinder perpetuieren? Warum wird beispielsweise erwartet, dass Jungs aggressiver sind und Mädchen eher ruhig und sanft? Warum lieben einige Männer ihre Söhne mehr, weil sie denken, dass sie sich besser mit ihnen identifizieren können, während sie ihre Töchter weniger lieben, weil sie diese nicht verstehen?

Es ist schön zu sehen, dass sich viele Menschen bewusst dafür entscheiden, ihre Kinder geschlechtergerecht zu erziehen und sie darin zu unterstützen, sich frei zu entfalten. Aber es ist gleichzeitig traurig zu erleben, wie viele Kinder immer noch in einem Umfeld aufwachsen, in dem sie in bestimmte Geschlechterrollen gedrängt werden und ihnen vorgeschrieben wird, wie sie “richtig” sein sollen.

Wir sollten uns bewusst machen, dass unsere eigenen Erfahrungen und Vorstellungen von Geschlechterrollen nicht auf alle Menschen und ihre Lebensrealitäten anwendbar sind. Jeder Mensch ist ein Individuum und sollte dafür respektiert werden, wer er oder sie ist und welche Interessen und Vorlieben er oder sie hat.

Was es geht auch um mich

Was es geht auch um mich

Während meiner eigenen Kinderjahre war es mir nicht bewusst, wie sehr sich mein eigenes Verhalten und meine Identität durch gesellschaftliche Geschlechterklischees beeinflusst haben. In meinem Umfeld habe ich früh gelernt, dass es schöne Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt und dass alle Jungen gerne baggern und sich für Autos interessieren, während Mädchen eher liebevoll und zart sind. Doch mein Ziel ist es, mich darüber hinaus weiterzuentwickeln und meine eigene Genderorientierung zu reflektieren.

Jetzt, da meine eigenen Töchter aufwachsen, bin ich mir sehr bewusst, wie wichtig es ist, sie nicht in diese Schubladen zu stecken und ihnen die Freiheit zu geben, ihre Identität selbst zu entdecken. Ich liebe meine Töchter über alles und möchte, dass sie genau das erleben können, was ihnen Freude bereitet, unabhängig von Geschlechterklischees. Denn es ist nicht meine Aufgabe, ihnen eine bestimmte Rolle zuzuweisen, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, alles zu sein und zu tun, was sie wollen.

Ich habe gelernt, dass Geschlechter nicht nur in männlich und weiblich eingeteilt werden können. Es gibt noch eine große Vielfalt dazwischen, die auch bei meinen Kindern eine Rolle spielen kann. Deshalb versuche ich, meine eigenen Vorstellungen und Erwartungen zu hinterfragen und meine Töchter als individuelle Menschen zu sehen, unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht. Denn letztendlich sind sie mehr als nur “Mädchen”.

Es ist wichtig, dass meine Töchter ihre eigenen Interessen und Stärken entdecken können, ohne dass ich sie in eine bestimmte Richtung dränge. Wenn sie Interesse an Baggern und Autos haben, sollten sie die Möglichkeit haben, dies zu erkunden und zu lieben. Genauso sollten sie aber auch die Chance haben, ihre emotionale Seite auszuleben und sich für Puppen oder Ballett zu interessieren. Denn die Geschlechteridentität ist viel komplexer als nur das, was unsere Gesellschaft oft vorgibt.

Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass meine Töchter in einer welt leben können, in der es keine starren Geschlechterrollen und Erwartungen gibt. Denn letztendlich geht es in meiner Bemühung, meine Töchter gendergerecht zu erziehen, nicht nur um sie, sondern auch um mich selbst. Es geht darum, meine eigenen Verhaltensweisen und Vorurteile zu reflektieren und zu überdenken, um ein für meine Töchter offenes und frei gestaltetes Umfeld zu schaffen, in dem sie ihre persönliche Identität entfalten können.

Wie kommen wir weiter

Wie kommen wir weiter

Aufgrund meiner Erfahrungen und Einstellungen in Bezug auf die Gendererziehung meiner Tochter frage ich mich, wie wir weiterkommen können.

Ich bin der Meinung, dass wir Kinder individuell erleben sollten, ohne sie in enge Geschlechterrolen zu pressen. Es ist schön zu sehen, wie meine Tochter offen für unterschiedliche Interessen ist und wie sie sich dazu entwickelt. Als Mutter versuche ich, sie zu unterstützen und ihr die Freiheit zu geben, ihre Persönlichkeit und Identität ohne Zwänge zu entdecken.

Es ist wichtig zu erkennen, dass sexuelle Orientierung und Gender nicht nur in zwei Kategorien passen. Kinder können dazwischen oder jenseits dieser binären Geschlechtervorstellungen liegen. Wir sollten unsere Kinder lieben und akzeptieren, egal ob sie sich als Junge, Mädchen oder divers identifizieren.

Ich hatte schon immer den Traum, dass meine Töchter und andere Kinder in einer Welt aufwachsen, in der Geschlechterklischees durchbrochen werden. Es ist für mich nicht klar, warum genau bestimmte Verhaltensweisen als typisch männlich oder weiblich angesehen werden müssen. Alle Kinder sollten die Freiheit haben, ihre eigenen Interessen zu verfolgen, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Oft werden Jungs mit Baggern und Mädchen mit Puppen in Verbindung gebracht. Aber warum sollten wir extreme Geschlechterrollen fördern? Meiner Meinung nach ist es sehr schön zu sehen, wie mein Junge genauso gerne mit Puppen spielt wie mit Baggern und wie meine Mädchen Spaß daran haben, sich mit Autos zu beschäftigen. Wir sollten unsere Kinder ermutigen, ihre eigene Identität zu entwickeln und sie nicht in Schubladen zu stecken.

Während meiner Erziehung habe ich festgestellt, dass Geschlechtsrollenklischees nicht alles sind. Es gibt so viele verschiedene Arten, ein Mädchen oder ein Junge zu sein. Meine Kinder haben mich gelehrt, dass es nicht wichtig ist, welche Geschlechterstereotype sie erfüllen, sondern dass sie glücklich und authentisch sind. Das ist das große Ziel und der Wunsch, den ich für sie habe.

Um weiterzukommen, müssen wir als Gesellschaft unsere eigenen Vorurteile und Stereotypen überwinden. Wir müssen Kindern die Freiheit geben, sie selbst zu sein, und sie in ihren Entscheidungen unterstützen. Die Förderung von Vielfalt und Offenheit ist der Schlüssel, um eine Welt zu schaffen, in der Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen haben und sich frei entfalten können.

Kreuz und Queer Begriffe für Weiblein Männlein und alles dazwischen

Wenn es um Gender und geschlechtliche Identität geht, wird schnell klar, dass sich nicht alles in die üblichen Schubladen von “Mann” und “Frau” einordnen lässt. Es gibt Menschen, die sich weder ausschließlich dem einen noch dem anderen Geschlecht zuordnen oder die eine ganz eigene Identität haben, die jenseits der gängigen Geschlechtsrollen liegt. Diese Vielfalt der Geschlechter wird von der Gesellschaft oft noch nicht richtig erkannt oder akzeptiert.

Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, werden immer mehr Begriffe wie “queer” oder “divers” verwendet, um auf die verschiedenen Identitäten jenseits der binären Geschlechtergrenzen hinzuweisen. Diese Begriffe sollen dazu beitragen, dass Menschen, die sich nicht in klassische Geschlechtskategorien einordnen können oder möchten, sich besser verstanden und akzeptiert fühlen.

Es geht also nicht mehr nur um die Frage, ob jemand ein “Mädchen” oder ein “Junge” ist, sondern darum, dass Menschen ihre eigene Identität erkunden und leben können, ohne in enge Geschlechterklischees gepresst zu werden. Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft diese Vielfalt anerkennen und respektieren, statt Menschen in starre Geschlechterrollen zu zwingen.

Diese Offenheit gegenüber der Vielfalt der Geschlechter hat auch Auswirkungen auf die Erziehung von Kindern. Eltern, die ihre Kinder gendergerecht erziehen möchten, versuchen genau das zu erreichen: Ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Identität zu entdecken und auszuleben, ohne dabei in Geschlechterstereotype gedrängt zu werden.

Es geht darum, den Kindern zu zeigen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt und dass verschiedene Verhaltensweisen, Interessen und Vorlieben zu jeder Geschlechtsidentität passen können. Mädchen können genauso gerne baggern und sich für Technik interessieren, wie es Jungen tun können. Es geht nicht darum, dass alle Mädchen oder alle Jungen die gleichen Interessen haben, sondern darum, dass jedes Kind die Freiheit hat, sich selbst zu entfalten und seine eigene Identität zu leben.

Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Menschen dafür öffnen und die Vielfalt der Geschlechter akzeptieren. Denn letztendlich geht es darum, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben und in einer Gesellschaft leben können, in der sie sich frei entfalten können.

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Über den Versuch meine Tochter gendergerecht zu erziehen

Als Mutter von zwei Töchtern hatte ich schon immer den Wunsch, ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich frei entfalten können und keine starren Geschlechterklischees erfahren. Von klein auf habe ich versucht, alles, was mit typisch weiblichen oder männlichen Geschlechterrollen zu tun hat, bewusst zu hinterfragen.

Ich frage mich, ob es richtig ist, dass Frauen in der Gesellschaft immer noch bestimmte Rollenbilder erfüllen müssen. Warum sollen Mädchen keine Bagger lieben und Jungs keine Puppen haben dürfen? Diese klischeehafte Vorstellung passt meiner Meinung nach nicht mehr in unsere moderne Zeit.

Während meine Töchter aufwachsen, erleben wir immer wieder, wie sie mit den Geschlechterstereotypen konfrontiert werden. Ich hatte zum Beispiel schon das Erlebnis, dass ein Junge zu meiner Tochter sagte: “Du kannst das nicht machen, das ist nur für Jungs!” Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, denn warum sollte es für ein Mädchen nicht genauso passend sein wie für einen Jungen?

Es ist schön zu sehen, wie meine Töchter sich nicht in diese Schubladen pressen lassen. Sie sind von sich aus neugierig und probieren gerne Neues aus, ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. Wir werfen keine Klischees auf sie und lassen ihnen die Freiheit, ihre eigenen Interessen und ihre eigene Identität zu entwickeln.

Es ist mir wichtig, dass meine Töchter lernen, dass Geschlecht und Gender nicht dasselbe sind. Gender meint die sozialen Rollen und Erwartungen, die mit einem bestimmten Geschlecht verbunden werden. Dagegen bezieht sich das biologische Geschlecht auf die körperliche und sexuelle Identität. Mein Ziel ist es, ihnen beizubringen, dass es neben den binären Geschlechtern “männlich” und “weiblich” auch noch andere Geschlechtsidentitäten wie zum Beispiel “divers” oder “dazwischen” gibt.

Es ist noch ein weiter Weg, bis unsere Gesellschaft das Geschlechterverständnis überdenkt und weibliche und männliche Geschlechtsrollen flexibler und offener gestaltet. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle einen Beitrag dazu leisten können, indem wir unsere eigenen Kinder gendergerecht erziehen und die extreme Unterscheidung zwischen den Geschlechtern hinterfragen.

Es wird nicht immer einfach sein, aber ich bin bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen, um meinen Töchtern die Möglichkeit zu geben, frei von Geschlechterstereotypen aufzuwachsen und ihr eigenes Glück zu finden.

Geschlechtergerechte Erziehung Wie ich versuchte meine Töchter gendergerecht zu erziehen

Geschlecht spielt in unserer Gesellschaft eine große Rolle. Von klein auf werden Kinder in geschlechtsrollen gesteckt, die nicht immer ihren wahren Neigungen und Interessen entsprechen. Deshalb habe ich mich entschlossen, meine Töchter in einer geschlechtergerechten Erziehung zu unterstützen.

Schon als Mutter von fünf Kindern hat mich die Frage beschäftigt, ob es wirklich notwendig ist, dass sich Jungs wie richtige “Jungs” verhalten und Mädchen wie richtige “Mädchen”. Dabei ist es doch viel schöner, wenn alle Kinder sich frei entfalten können und ihren eigenen Weg finden, unabhängig von Geschlecht oder +sexueller Orientierung.

In unserem Umfeld begegnen uns jeden Tag verhaltensweisen, die nicht in die typischen Geschlechterklischees passen. Meine Töchter spielen gerne mit Baggern und meine Jungs lieben es, Puppen zu puppen. Das zeigt mir, dass Geschlecht nicht zwangsläufig bestimmte Verhaltensweisen oder Interessen nach sich zieht.

Ich möchte meinen Töchtern eine offene und tolerante Haltung gegenüber Gender und Diversität vermitteln. Ich möchte, dass sie wissen, dass es okay ist, ein “Mädchen” zu sein und trotzdem Fußball zu spielen, und dass es auch okay ist, ein “Junge” zu sein und gerne zu tanzen.

Mein Ziel ist es nicht, meine Töchter in eine bestimmte geschlechtliche Identität zu drängen. Ich möchte ihnen die Freiheit geben, ihre eigene Identität zu entwickeln und ihre eigenen Interessen zu finden, unabhängig davon, was die Gesellschaft von ihnen erwartet.

Es ist wichtig, dass wir nicht nur unsere eigenen Kinder lieben und akzeptieren, sondern auch andere Kinder in ihrem individuellen Weg unterstützen. Es ist schön zu sehen, wie meine Töchter in den letzten Jahren aufblühen und große Erfahrungen machen, während sie ihre eigene Identität entdecken.

Es ist ein weiter Weg zu gehen, aber ich bin zuversichtlich, dass meine Töchter und auch andere Kinder in einer geschlechtsgerechten Welt aufwachsen können, in der stereotype Geschlechterrollen der Vergangenheit angehören und jeder Mensch die Freiheit hat, sein wahres Selbst zu sein.

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Gendergerechte Erziehung: Die Herausforderungen und Chancen

Gendergerechte Erziehung: Die Herausforderungen und Chancen

Eine Debatte über die Gendergerechtigkeit in der Erziehung hat in den letzten Jahren weltweit an Bedeutung gewonnen. Eltern stehen vor der Frage, wie sie ihre Kinder, insbesondere Töchter, in einer sich schnell verändernden Gesellschaft erziehen sollen. Viele Mütter haben das Bedürfnis, jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu erziehen und ihren Töchtern die gleichen Chancen und Freiheiten zu geben wie ihren Söhnen. Doch dieser Weg ist nicht immer einfach.

Die Falle der Geschlechterklischees

Der Versuch, Geschlechterklischees zu vermeiden, kann zu extremen Reaktionen führen. Manche Eltern neigen dazu, bei jedem Spielzeug, jeder Kleidung und jedem Hobby darauf zu achten, dass es geschlechtsneutral ist. Dabei verlieren sie oft aus dem Blick, dass Kinder von Natur aus unterschiedliche Interessen und Vorlieben haben können. Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern die Freiheit geben, ihre eigenen Vorlieben und Interessen zu entdecken, ohne sie in vorgefertigte Schubladen zu stecken.

Jenseits von “Jungs” und “Mädchen”

Eine gendergerechte Erziehung bedeutet nicht, das Geschlecht zu leugnen, sondern vielmehr, die Geschlechterrollen aufzubrechen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich jenseits der traditionellen Rollenbilder zu entwickeln. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder darin unterstützen, ihre eigene Identität zu finden und ihren Platz in der Gesellschaft zu suchen. Geschlechtliche Vielfalt und Diversität sollten als normaler Bestandteil des Lebens betrachtet werden.

Die Rolle der Eltern in der gendergerechten Erziehung

Eltern spielen eine entscheidende Rolle bei der gendergerechten Erziehung ihrer Kinder. Sie können Vorbilder sein, die ihren Kindern zeigen, dass es verschiedene Wege gibt, sein Geschlecht und seine Identität auszudrücken. Eltern sollten ihren Kindern ermöglichen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn er nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder bedingungslos lieben und unterstützen, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung.

Fazit

Die gendergerechte Erziehung ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, die traditionellen Geschlechterrollen zu überdenken und neue Wege zu finden. Es geht darum, den Kindern die Freiheit zu geben, sich selbst zu entdecken und ihre eigene Identität zu entwickeln. Es geht darum, geschlechtliche Vielfalt anzuerkennen und zu akzeptieren. Eine gendergerechte Erziehung ist kein “Projekt” mit einem bestimmten Ziel, sondern ein Prozess, der das ganze Leben dauert.

Was ist Anspruch was Wirklichkeit

Was ist Anspruch was Wirklichkeit

Die Geschlechterrollen sind seit vielen Jahren ein Thema, das unsere Gesellschaft beschäftigt. Insbesondere die Erziehung von Kindern spielt dabei eine große Rolle. Ich habe selbst eine Tochter und versuche, sie gendergerecht zu erziehen. Doch was bedeutet das eigentlich?

Ein Anspruch, den ich habe, ist es, meiner Tochter alle Möglichkeiten zu offenbaren und ihr zu zeigen, dass sie alles sein und erreichen kann, was sie möchte. Dabei ist mir wichtig, dass sie sich nicht in Klischees verliert, dass sie ihre eigenen Interessen und Stärken entdeckt. Da meine Erfahrungen als Frau eher in Richtung typisch “weibliche” Verhaltensweisen gelenkt wurden, möchte ich nicht, dass sie dieselben Erfahrungen macht.

Es geht also darum, Diversität zu fördern und jenseits von Geschlechtsrollen zu denken. Denn genauso wie ich nicht alle Frauen in eine Schublade stecken kann, so kann ich auch nicht alle Männer über einen Kamm scheren. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur das, was für jeden einzelnen richtig ist.

Meine große Frage ist jedoch, ob es realistisch ist, eine völlig geschlechtsneutrale Erziehung anzustreben. Jungs werden oft von Natur aus von Baggern und Autos angezogen, Mädchen spielen gerne mit Puppen und Puppenhäusern. Sind das Klischees oder steckt mehr dahinter?

Ich habe festgestellt, dass meine Tochter auch sehr gerne mit Baggern und Autos spielt. Ist das ein Anzeichen dafür, dass Geschlechtsrollen von Natur aus in uns angelegt sind? Oder ist es einfach nur Neugierde und Interesse an Dingen, die sie in ihrem Umfeld sieht und ausprobieren möchte?

Es gibt also eine große Bandbreite an Verhaltensweisen und Interessen, die nicht alle in eindeutige Kategorien passen. Wir sollten uns bewusst sein, dass Geschlecht nicht gleich Identität ist und dass Kinder die Freiheit haben sollten, ihre eigenen Vorlieben und Interessen zu entdecken, egal ob diese den typischen Geschlechterklischees entsprechen oder nicht.

Unser Ziel als Eltern sollte es sein, unsere Kinder bedingungslos zu lieben und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu entfalten. Es ist wichtig, dass wir sie ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen und sie dabei unterstützen, egal ob es dem traditionellen Geschlechterbild entspricht oder nicht.

Wie kommen die Klischees ins Kind

Mich hat die Frage nach der Genderidentität meiner Kinder schon früh beschäftigt. Als Mutter wollte ich sicherstellen, dass meine Töchter die Freiheit hatten, sich jenseits von Geschlechterklischees zu entwickeln. Doch trotz meiner Bemühungen, geschlechtsstereotype Verhaltensweisen zu vermeiden, hatte auch mein Einfluss auf ihre Geschlechtsidentität Grenzen.

Unser Umfeld spielt eine große Rolle bei der Geschlechtssozialisation. Schon im Kindergartenalter begannen meine Töchter, sich bewusst als Mädchen zu identifizieren und sich den entsprechenden Rollenbildern anzupassen. Das Umfeld, insbesondere andere Jungen und Mädchen, prägten ihre Vorstellungen davon, wie “richtige” Mädchen oder Jungen sich verhalten.

Ich habe gemerkt, dass mehr als das eigene Geschlecht und das Umfeld zu der Identitätsbildung beitragen. Meine Töchter hatten bereits im Alter von fünf Jahren die klare Vorstellung davon, dass bestimmte Verhaltensweisen und Interessen mehr zu Mädchen oder Jungen passen. Es war schön zu erleben, wie sie sich mit ihrer weiblichen Identität wohl fühlten, aber es war auch wichtig, ihnen andere Facetten der Geschlechtervielfalt zu vermitteln.

Mein Ziel war es, meinen Töchtern eine offene Orientierung zu bieten. Ich wollte, dass sie selbstbewusst in ihrer Geschlechtsidentität sein können und gleichzeitig Respekt und Toleranz gegenüber anderen Geschlechteridentitäten entwickeln. Hier kam die Frage auf, wie ich meinen Töchtern einen diversen Blick auf Geschlechter rollenbildgebend näher bringen kann.

Es ist eine große Frage, wie Klischees in unsere Kinder kommen. Während meiner eigenen Kindheit wurden mir als Frau bestimmte Verhaltensweisen und Interessen vermittelt, die als “weiblich” betrachtet wurden. Es gab kaum Raum für andere Ausdrucksformen von Geschlechtlichkeit. Auch in den Medien und der Gesellschaft werden oft stereotype Geschlechterrollen gezeigt, die den eigenen Interessen und Neigungen nicht immer gerecht werden.

Die sexuelle Orientierung spielt dabei keine Rolle. Denn die Klischees, die Kinder erleben, haben nichts mit ihrer sexuellen Identität zu tun. Es geht vielmehr darum, wie Mädchen und Jungs lernen, sich entsprechend der ihnen zugeschriebenen Geschlechterrolle zu verhalten. Dabei kann es vorkommen, dass extreme geschlechtsstereotype Verhaltensweisen übernommen werden.

Als Mutter möchte ich meine Töchter dabei unterstützen, ihre eigenen Interessen und Vorlieben zu entdecken und zu entwickeln, unabhängig von Geschlechterklischees. Es ist wichtig, dass sie wissen, dass es keine “richtige” oder “falsche” Art gibt, ein Mädchen oder ein Junge zu sein. Vielmehr sollten sie sich selbst treu bleiben und ihr eigenes Weg finden, um glücklich und erfüllt zu sein.

Warum diese Extreme

Es ist klar, dass viele Menschen Vorurteile und Klischees haben, wenn es um die Geschlechterrollen geht. Viele meinen, dass Jungs sich bestimmten Verhaltensweisen anpassen sollten, die als typisch männlich gelten, während Mädchen sich in andere Schubladen stecken lassen müssen. Gerade in den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass das Geschlecht nicht unbedingt mit der sexuellen Orientierung oder Identität eines Menschen übereinstimmen muss.

Ich habe selbst zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter, und während mein Sohn von klein auf gerne mit Autos und Baggern gespielt hat, hat meine Tochter lieber mit Puppen und Puppenkleidung gespielt. Das ist für mich völlig in Ordnung, denn ich möchte, dass meine Kinder sich frei entfalten können und ihre eigenen Interessen und Vorlieben haben. Es geht nicht darum, dass mein Sohn nur “typisch männliche” Dinge tut oder meine Tochter nur “typisch weibliche” Dinge tut. Vielmehr geht es darum, dass sie das tun können, was sie persönlich interessiert und glücklich macht.

Aber warum diese Extreme? Warum müssen wir unsere Kinder in Schubladen stecken und davon ausgehen, dass bestimmte Verhaltensweisen und Interessen nur zu einem bestimmten Geschlecht passen? Warum können wir nicht akzeptieren, dass es diversität bei den Geschlechtern gibt und dass jeder Mensch seine eigene Identität und Vorlieben hat?

Meine Frage ist also, warum müssen wir immer noch Geschlechtsrollen und Klischees in der Erziehung unserer Kinder perpetuieren? Warum wird beispielsweise erwartet, dass Jungs aggressiver sind und Mädchen eher ruhig und sanft? Warum lieben einige Männer ihre Söhne mehr, weil sie denken, dass sie sich besser mit ihnen identifizieren können, während sie ihre Töchter weniger lieben, weil sie diese nicht verstehen?

Es ist schön zu sehen, dass sich viele Menschen bewusst dafür entscheiden, ihre Kinder geschlechtergerecht zu erziehen und sie darin zu unterstützen, sich frei zu entfalten. Aber es ist gleichzeitig traurig zu erleben, wie viele Kinder immer noch in einem Umfeld aufwachsen, in dem sie in bestimmte Geschlechterrollen gedrängt werden und ihnen vorgeschrieben wird, wie sie “richtig” sein sollen.

Wir sollten uns bewusst machen, dass unsere eigenen Erfahrungen und Vorstellungen von Geschlechterrollen nicht auf alle Menschen und ihre Lebensrealitäten anwendbar sind. Jeder Mensch ist ein Individuum und sollte dafür respektiert werden, wer er oder sie ist und welche Interessen und Vorlieben er oder sie hat.

Was es geht auch um mich

Was es geht auch um mich

Während meiner eigenen Kinderjahre war es mir nicht bewusst, wie sehr sich mein eigenes Verhalten und meine Identität durch gesellschaftliche Geschlechterklischees beeinflusst haben. In meinem Umfeld habe ich früh gelernt, dass es schöne Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt und dass alle Jungen gerne baggern und sich für Autos interessieren, während Mädchen eher liebevoll und zart sind. Doch mein Ziel ist es, mich darüber hinaus weiterzuentwickeln und meine eigene Genderorientierung zu reflektieren.

Jetzt, da meine eigenen Töchter aufwachsen, bin ich mir sehr bewusst, wie wichtig es ist, sie nicht in diese Schubladen zu stecken und ihnen die Freiheit zu geben, ihre Identität selbst zu entdecken. Ich liebe meine Töchter über alles und möchte, dass sie genau das erleben können, was ihnen Freude bereitet, unabhängig von Geschlechterklischees. Denn es ist nicht meine Aufgabe, ihnen eine bestimmte Rolle zuzuweisen, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, alles zu sein und zu tun, was sie wollen.

Ich habe gelernt, dass Geschlechter nicht nur in männlich und weiblich eingeteilt werden können. Es gibt noch eine große Vielfalt dazwischen, die auch bei meinen Kindern eine Rolle spielen kann. Deshalb versuche ich, meine eigenen Vorstellungen und Erwartungen zu hinterfragen und meine Töchter als individuelle Menschen zu sehen, unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht. Denn letztendlich sind sie mehr als nur “Mädchen”.

Es ist wichtig, dass meine Töchter ihre eigenen Interessen und Stärken entdecken können, ohne dass ich sie in eine bestimmte Richtung dränge. Wenn sie Interesse an Baggern und Autos haben, sollten sie die Möglichkeit haben, dies zu erkunden und zu lieben. Genauso sollten sie aber auch die Chance haben, ihre emotionale Seite auszuleben und sich für Puppen oder Ballett zu interessieren. Denn die Geschlechteridentität ist viel komplexer als nur das, was unsere Gesellschaft oft vorgibt.

Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass meine Töchter in einer welt leben können, in der es keine starren Geschlechterrollen und Erwartungen gibt. Denn letztendlich geht es in meiner Bemühung, meine Töchter gendergerecht zu erziehen, nicht nur um sie, sondern auch um mich selbst. Es geht darum, meine eigenen Verhaltensweisen und Vorurteile zu reflektieren und zu überdenken, um ein für meine Töchter offenes und frei gestaltetes Umfeld zu schaffen, in dem sie ihre persönliche Identität entfalten können.

Wie kommen wir weiter

Wie kommen wir weiter

Aufgrund meiner Erfahrungen und Einstellungen in Bezug auf die Gendererziehung meiner Tochter frage ich mich, wie wir weiterkommen können.

Ich bin der Meinung, dass wir Kinder individuell erleben sollten, ohne sie in enge Geschlechterrolen zu pressen. Es ist schön zu sehen, wie meine Tochter offen für unterschiedliche Interessen ist und wie sie sich dazu entwickelt. Als Mutter versuche ich, sie zu unterstützen und ihr die Freiheit zu geben, ihre Persönlichkeit und Identität ohne Zwänge zu entdecken.

Es ist wichtig zu erkennen, dass sexuelle Orientierung und Gender nicht nur in zwei Kategorien passen. Kinder können dazwischen oder jenseits dieser binären Geschlechtervorstellungen liegen. Wir sollten unsere Kinder lieben und akzeptieren, egal ob sie sich als Junge, Mädchen oder divers identifizieren.

Ich hatte schon immer den Traum, dass meine Töchter und andere Kinder in einer Welt aufwachsen, in der Geschlechterklischees durchbrochen werden. Es ist für mich nicht klar, warum genau bestimmte Verhaltensweisen als typisch männlich oder weiblich angesehen werden müssen. Alle Kinder sollten die Freiheit haben, ihre eigenen Interessen zu verfolgen, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Oft werden Jungs mit Baggern und Mädchen mit Puppen in Verbindung gebracht. Aber warum sollten wir extreme Geschlechterrollen fördern? Meiner Meinung nach ist es sehr schön zu sehen, wie mein Junge genauso gerne mit Puppen spielt wie mit Baggern und wie meine Mädchen Spaß daran haben, sich mit Autos zu beschäftigen. Wir sollten unsere Kinder ermutigen, ihre eigene Identität zu entwickeln und sie nicht in Schubladen zu stecken.

Während meiner Erziehung habe ich festgestellt, dass Geschlechtsrollenklischees nicht alles sind. Es gibt so viele verschiedene Arten, ein Mädchen oder ein Junge zu sein. Meine Kinder haben mich gelehrt, dass es nicht wichtig ist, welche Geschlechterstereotype sie erfüllen, sondern dass sie glücklich und authentisch sind. Das ist das große Ziel und der Wunsch, den ich für sie habe.

Um weiterzukommen, müssen wir als Gesellschaft unsere eigenen Vorurteile und Stereotypen überwinden. Wir müssen Kindern die Freiheit geben, sie selbst zu sein, und sie in ihren Entscheidungen unterstützen. Die Förderung von Vielfalt und Offenheit ist der Schlüssel, um eine Welt zu schaffen, in der Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht die gleichen Chancen haben und sich frei entfalten können.

Kreuz und Queer Begriffe für Weiblein Männlein und alles dazwischen

Wenn es um Gender und geschlechtliche Identität geht, wird schnell klar, dass sich nicht alles in die üblichen Schubladen von “Mann” und “Frau” einordnen lässt. Es gibt Menschen, die sich weder ausschließlich dem einen noch dem anderen Geschlecht zuordnen oder die eine ganz eigene Identität haben, die jenseits der gängigen Geschlechtsrollen liegt. Diese Vielfalt der Geschlechter wird von der Gesellschaft oft noch nicht richtig erkannt oder akzeptiert.

Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, werden immer mehr Begriffe wie “queer” oder “divers” verwendet, um auf die verschiedenen Identitäten jenseits der binären Geschlechtergrenzen hinzuweisen. Diese Begriffe sollen dazu beitragen, dass Menschen, die sich nicht in klassische Geschlechtskategorien einordnen können oder möchten, sich besser verstanden und akzeptiert fühlen.

Es geht also nicht mehr nur um die Frage, ob jemand ein “Mädchen” oder ein “Junge” ist, sondern darum, dass Menschen ihre eigene Identität erkunden und leben können, ohne in enge Geschlechterklischees gepresst zu werden. Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft diese Vielfalt anerkennen und respektieren, statt Menschen in starre Geschlechterrollen zu zwingen.

Diese Offenheit gegenüber der Vielfalt der Geschlechter hat auch Auswirkungen auf die Erziehung von Kindern. Eltern, die ihre Kinder gendergerecht erziehen möchten, versuchen genau das zu erreichen: Ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Identität zu entdecken und auszuleben, ohne dabei in Geschlechterstereotype gedrängt zu werden.

Es geht darum, den Kindern zu zeigen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt und dass verschiedene Verhaltensweisen, Interessen und Vorlieben zu jeder Geschlechtsidentität passen können. Mädchen können genauso gerne baggern und sich für Technik interessieren, wie es Jungen tun können. Es geht nicht darum, dass alle Mädchen oder alle Jungen die gleichen Interessen haben, sondern darum, dass jedes Kind die Freiheit hat, sich selbst zu entfalten und seine eigene Identität zu leben.

Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Menschen dafür öffnen und die Vielfalt der Geschlechter akzeptieren. Denn letztendlich geht es darum, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben und in einer Gesellschaft leben können, in der sie sich frei entfalten können.

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